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Die Welt der Piercings ist vielfältig und bietet für jeden Geschmack das Richtige. Von klassischen Ohrläppchen-Piercings bis hin zu ausgefallenen Körperpiercings gibt es unzählige Möglichkeiten. Doch welche Arten gibt es und wie pflegt man sie richtig?
Ohr-Piercings
Lobe-Piercing: Das klassische Ohrläppchen-Piercing ist am schnellsten verheilt und erfordert wenig Pflege.
Helix-Piercing: Am äußeren Rand des Ohres gestochen, kann es länger dauern, bis es vollständig verheilt ist.
Tragus-Piercing: Befindet sich über dem Ohrloch und kann etwas schmerzhafter beim Stechen sein.
Anti-Tragus-Piercing: Das Gegenstück zum Tragus, direkt gegenüberliegend.
Industrial-Piercing: Verbindet zwei Löcher im Ohrknorpel miteinander.
Conch-Piercing: Innerhalb der Ohrmuschel gestochen, gibt es verschiedene Varianten.
Daith-Piercing: Am inneren Knorpel des Ohres gelegen, wird oft bei Migräne eingesetzt.
Gesichts-Piercings
Nasenpiercing: Gibt es in verschiedenen Varianten (Nostril, Septum, Bridge).
Lippenpiercing: Labret, Medusa, Smiley – die Auswahl ist groß.
Zungenpiercing: Eines der auffälligsten Piercings, erfordert besondere Pflege.
Augenbrauenpiercing: Ein Statement-Piercing, das nicht für jeden geeignet ist.
Körperpiercings
Bauchnabelpiercing: Eines der beliebtesten Körperpiercings, aber auch eines der anfälligsten für Infektionen.
Nabelpiercing: Seltener als das Bauchnabelpiercing, aber ebenfalls sehr beliebt.
Intim-Piercings: Clitoris-Hood, G-Spot, Prince Albert – diese Piercings sind sehr persönlich und erfordern besondere Pflege.
Allgemeine Pflegetipps für Piercings
Hände waschen: Vor jeder Berührung des Piercings gründlich Hände waschen.
Reinigung: Mit einer salzhaltigen Lösung reinigen, wie vom Piercer empfohlen.
Keine Drehung: Das Schmuckstück nicht drehen, um das Gewebe nicht zu reizen.
Weiche Kleidung: Trage weiche Kleidung, die nicht am Piercing reibt.
Keine Kosmetika: Vermeide den Kontakt mit Kosmetika in der Nähe des Piercings.
Sauber schlafen: Benutze saubere Bettwäsche.
Keine Schwimmbäder: Vermeide Schwimmbäder und öffentliche Bäder in der Heilungsphase.
Keine Sauna: Hitze kann die Heilung verzögern und zu Infektionen führen.
Heilungsdauer und mögliche Komplikationen
Die Heilungsdauer variiert je nach Piercingart und individueller Heilung. Einige Piercings können mehrere Monate brauchen, um vollständig zu verheilen.
Mögliche Komplikationen:
Infektionen: Rötung, Schwellung, Eiter, Schmerzen
Allergien: Gegen das Schmuckmaterial
Abstoßung: Das Gewebe stößt das Schmuckstück ab
Granulome: Kleine Knötchen um das Piercing
Wichtig: Bei Problemen oder Fragen immer den Piercer konsultieren!
Hinweis: Diese Informationen dienen lediglich der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine professionelle Beratung.